Haus im Grünen

  • Haus im Grünen
    Fertigstellung 2005
    Tag der Architektur 2007
  • Aus den strikten städtebaulichen Vorgaben wurde ein längliches Gebäude mit Satteldach entwickelt. Das Treppenhaus, der Bereich der Küchentheke und das Esszimmer sind quer zu dem länglichen Hauptbaukörper gestellt und durchdringen diesen. Bewusst gesetzte Fensterflächen geben Blicke in den Garten mit dem alten Baumbestand frei.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen

Holzhaus Kirchgasse

  • Holzhaus Kirchgasse
    Fertigstellung 2002
    Tag der Architektur 2003
  • Das zweigeschossige Holzhaus liegt auf einem langen und schmalen, in früheren Zeiten als Kegelbahn genutzten Grundstück. Im vorderen Bereich, zur Straße, wird es durch zwei schöne alte Linden geprägt, rückseitig grenzt es an ein Landschaftsschutzgebiet.
  • Das unterkellerte Holzhaus ist entsprechend lang und schmal geplant. Es lehnt an einer massiven hochgedämmten Speicherwand, die in einer Flucht mit den beiden alten Linden steht. Quer dazu liegt der aufgeständerte Essraum, der den Blick auf beide Seiten des Gartens freigibt und diesen zugleich gliedert.
  • Unterhalb des Pultdaches trennt eine dreiseitig umlaufende Glasfuge das Dach von dem eigentlichen Baukörper und durchflutet die Räume im Obergeschoss mit Licht. Der mit feinen Holztafeln verkleidete Baukörper gleicht einer eleganten Holzschatulle.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen

  • Egon Eiermann">
    "Architektur hat mit Kunst nichts zu tun, ist reine Gedankenarbeit. Architektur entsteht heute nach ökonomischen, konstruktiven und funktionellen Gesetzmäßigkeiten. Wir stehen im harten Kampf mit der Wirklichkeit. Und wenn dann noch etwas Ähnliches wie das, was man mit dem Attribut Kunst bezeichnet dazukommt, dann kann man in seinem Leben von einem unwahrscheinlichen Glück sprechen."

    Egon Eiermann

Wohnkubus mit Einschnitten

  • Wohnkubus mit Einschnitten
    Fertigstellung 2002
    Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette 2003
    Tag der Architektur 2003
  • Das Zweifamilienhaus greift die klare städtebauliche Struktur mit quadratischen Hausformen aus den 30er Jahren auf und interpretiert diese neu. Aus der Grundform eines Kubus wurden vier Volumen herausgeschnitten: straßenseitig für die Hauseingänge und Stellplätze, rückseitig für die Dachterrassen.
  • Die Fassade folgt dem Prinzip: Harte Schale - weicher Kern. Die Hüllfläche ist als verputzte Massivkonstruktion ablesbar. Die Schnittflächen des 'weichen Kerns' bestehen aus Holz- oder Glasflächen, die je nach Anforderung transparent oder transluzent ausgeführt sind.
  • Über den straßenseitigen Einschnitt werden beide Wohnungen erschlossen. Der Abgang in das Gartengeschoss erfolgt über einen zweiseitig belichteten transluzenten Lichtraum, der zugleich die inneren Bereiche der Wohnung belichtet. Die obere zweigeschossige Wohnung liegt an den großzügigen Dachterrassen.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen

Häuser in Staffelung

  • Häuser in Staffelung
    Fertigstellung 2002
  • Die Häuser, für zwei befreundete Familien entwickelt, staffeln sich in der Tiefe und Höhe des Grundstückes. Sie gleichen sich in der Kubatur und ihrer Bauweise mit zurückspringendem mit Titanzink gedeckten Satteldach, verglasten Giebeln und hellgrauen Außenwänden im EG und OG.
  • Städtebau Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die Gestaltung der Außenbereiche reagiert auf die unterschiedliche Einfügung in das hangige Gelände. Das vordere Haus nutzt die Dachfläche der Garage als Sitzbereich mit Gartenteich.
  • Im Innern sind die Häuser von sehr unterschiedlichem Charakter: Während das vordere Haus bis auf den kleinsten Winkel ausgenutzt ist, nutzt das hintere Haus sein Volumen für eine besondere Inszenierung des Raumes, das sich auch in der offenen Küchenplanung zeigt.

Klinkel’sche Mühle

  • Klinkel'sche Mühle
    Fertigstellung 2000
  • Die Revitalisierung der denkmalgeschützten Klinkel‘schen Mühle an der Lahn in Gießen führte zur Aufwertung eines brachliegenden Stadtgebietes. Das Ensemble ist nicht zuletzt wegen seiner Fischbeobachtungsstation am Fischaufstieg über Gießen hinaus bekannt.
  • Die Silos und die Decken der alten Mühle wurden ausgebaut, neue Decken - passend zur Fassade - eingezogen, Fensteröffnungen wiederhergestellt, großzügige Rundbogenfenster im EG und Einschnitte mit Dachterrassen im DG angelegt.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die unteren Geschosse des Mühlengebäudes - ebenso wie die des Lagergebäudes aus den 60er Jahren - werden für Büros, die Dachgeschosse für Wohnungen genutzt. In dem alten Gebäude der Turbinenhalle wird mit Wasserkraft Strom erzeugt.

  • Karl Friedrich Schinkel">
    "Historisch handeln ist das, welches das Neue herbeiführt und wodurch die Geschichte fortgesetzt wird."

    Karl Friedrich Schinkel

Ensemble Ott

  • Ensemble Ott
    Fertigstellung 1998
    Tag des offenen Architekturbüros 2003
    Tag des offenen Architekturbüros 2018
  • Das am Rande der Altstadt von Kronberg, vor der dritten Stadtmauer gelegene, ehemalige Gehöft ist das Initialprojekt des Architekturbüros Wolfgang Ott. Die alte Bebauung wurde durch Neubauten ersetzt: Aus dem Wohnhaus wurde das Architekturbüro, aus der Scheune das Wohnhaus.
  • Das Wohnhaus interpretiert mit seiner eingehängten Treppe und Wohnebene den offenen Charakter der alten Scheune neu. Das Bürohaus orientiert sich zum Altstadtplatz. Seine verlängerte, mit einer Glyzinie bewachsene Dachkonstruktion erzeugt die an diesem Ort erforderliche Präsenz.
  • Architektur Innenarchitektur Freianlagen
  • Die Häuser gruppieren sich um einen gemeinsamen Innenhof als Zentrum des Ensembles, das zu den höher liegenden Nachbargrundstücken mit Natursteinmauern und zur Straße mit einer Sichtbetonwandscheibe, die zugleich als Hofeinfahrt dient, begrenzt ist.