Häuser des Jahres 2018

Veröffentlichung: Dreieinig – Guaita³

„Auf dem dreieckigen Grundstück oberhalb der Altstadt entwickelt der Kronberger Architekt Wolfgang Ott ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern mit einem gemeinsamen Garten. Hierfür erarbeitete der Eigentümer des Grundstücks mit dem Architekturbüro das Konzept der Teilung in drei Grundstücke, die mit genehmigtem Bauantrag verkauft wurden. Die drei Käufer planten danach mit Wolfgang Ott den Innenausbau nach ihren Bedürfnissen. Es spricht für die umsichtige und überzeugende Vorarbeit des Architekten, dass kaum große Änderungen gewünscht waren: Bis auf die Keller, die unterschiedlich genutzt werden und die Verwandlung eines Gästebades in einen Abstellraum im Erdgeschoss passte den drei Familien dei Ursprungsplanung.“ (Ausschnitt)

zum Projekt

Tag der Architektur 2018

Bürgerhaus Steinbach

Am 08.02.13 wurde das Bürgerhaus Steinbach durch einen Brand größtenteils zerstört. Der Wiederaufbau in seinem engen, teilweise von einem Wohnhochhaus überbauten Umfeld stellte eine besondere Herausforderung dar. Dem mehrfach erweiterten Bürgerhaus wurde nach Teilabbruch des Saals mit Bühne und der energetischen Sanierung des Kopfbaus eine neue bauliche Struktur und ein neues Gesicht gegeben. Im Zuge der Überplanung der Freianlagen wurde das Bürgerhaus Teil der neuen Mitte Steinbachs.

zum Projekt

zur offiziellen Seite des BDA

Tag der Architektur 2015

Guaita³

Auf einem dreieckigen Grundstück entstanden für drei Familien drei individuelle Einfamilienhäuser. Die Häuser stehen in den Ecken des Grundstücks und bilden eine zentrale Begegnungsfläche. Individuell für die jeweilige Grundstückssituation geplant, sprechen sie unter Verwendung der gleichen Grammatik eine Sprache. Ihre Verbundenheit drückt sich in der Gestaltung der Fassaden, Grundrisse und Schnitte aus. Fein abgestufte Übergänge von de öffentlichen Fläche bis in die Privathäuser formulieren die Freifläche.

zum Projekt

Vorbildliche Bauten im Land Hessen 2014

Besondere Anerkennung – Auszeichnung vorbildliche Bauten im Land Hessen 2014

Stadthaus Silberdisteln

Auszug aus der Begründung der Preisgerichtsjury:

Das viergeschossige Gebäude definiert sich durch eine klare kubische Form, die auf jede nostalgische Anmutung verzichtet und gleichwohl eine einladende Geste darstellt. Es handelt sich um einen solitären Baukörper mit augenfälliger Präsenz in einem Stadtraum, der von einer uneinheitlichen Umgebung und eher disperser Bebauung geprägt ist. Der längliche Kubus ist so ansprechend wie nachvollziehbar gegeliedert. Er weist vielfache Perforationen auf – in Form großzügiger Loggien und Dachterrassen -, doch präsentiert er sich als kohärente Einheit […]

Unterschiedliche Wohnungsgrößen und-zuschnitte ermöglichen ein seniorengerechtes Leben für verschiedene familiäre Konstellationen und individuelle Ansprüche. Dabei wird abgeschlossene Privatheit ebenso gewährleistet wie die Möglichkeit zur beiläufigen Interaktion oder gezielten Kommunikation – etwa mit der Gemeinschaftsterrasse auf dem Dach oder, vermutlich naheliegender, dem Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss […]

zum Projekt

Tag der Architektur 2014

Haus am Dalles

Die alten Straßen laufen in Oberhöchstadt in der Mitte des Ortskerns in einem zentralen Platz zusammen: dem Dalles, dem Ort für das neu entstandene Zentrum mit Nutzungen wie einem Bürgersaal, Gastronomie, Praxen und Wohnungen. Das Gebäude besteht aus zwei Baukörpern, die sich in ihrer Maßstäblichkeit der ortsüblichen Bebauung anpassen. Während der Langbau dem städtebaulichen Ensemble den Rückhalt gibt, bespielt der vorgestellte, freigeformte Solitär den Platz und wird zum Treffpunkt des Ortes.

zum Projekt

Engere Wahl bei Wettbewerb

Bahnhofsareal in Kronberg – Quartiersentwicklung am Bahnhof zum Neubau eines Hotels, eines Kammermusiksaals sowie eines Studien- und Verwaltungszentrums der Kronberg Academy

Das gesamte Bahnhofsareal liegt ähnlich einem Scharnier in einer Senke zwischen den Stadtteilen Kronberg und Schönberg. Mit der Parallelstellung der Baukörper werden die Kanten definiert.

Zwischen den Gebäuden entsteht ein öffentlicher ‚Binnenraum‘, der in Längsrichtung den Bahnhof mit dem Stadtpark verbindet. Hier wird der Übergang vom Stadtraum zum Landschaftsraum mit den beiden Polen Frankfurt und Altkönig inszeniert.

An den Enden des Binnenraumes entstehen zwei Plätze. Das Hotel und das Studienzentrum der Academy liegen am ‚Bahnhofsplatz‘ und bilden den baulichen Rahmen für den Eintritt vom Bahnhof zum Wettbewerbsareal. Der Kammermusiksaal und das zusätzlich geplante Restaurant liegen auf dem 7,5 m höher gelegenem ‚Platz am Kammermusiksaal‘. Der Platz nimmt mit seinen Abmessungen Bezug zu Plätzen in der Altstadt von Kronberg (Rezepturhof).

Die Ausrichtung des Konzertgebäudes in die Sichtachse zur Kronberger Burg entsteht eine eindeutige Zuwendung zur Altstadt und dem Stadtpark von Kronberg sowie zum Kulturraum des Hochtaunuskreises mit dem Altkönig. Durch die Drehung erhält der Binnenraum eine zusätzliche räumliche Spannung und wird das Konzerthaus bereits vom Bahnhofsplatz erlebbar.

Die offene Fläche vor dem Platz bindet den Viktoriapark ein, lässt ihn wirken und bildet den Übergang von der Natur zum kulturellen Campus. Der Ort bietet einen besonderen Platz für eine Skulptur.

zum Projekt

CUBE 03|14

„Einladende Geste – Raum für Privatsphäre und Gemeinschaft in klarer Form“

„Das Haus Silberdisteln in Kronberg von Ott Architekten ist so ein Haus. ‚Die Vorstellung zu Hause älter zu werden, im Alter eigenständig zu bleiben und nicht allein zu sein, haben die Bewohner dazu bewogen eine Hausgemeinschaft zu gründen‘, erzählt Wolfgang Ott über das Projekt.

Dreizehn Mietwohnungen ermöglichen ein seniorengerechtes Leben für verschiedene familiäre Konstellationen und individuelle Ansprüche. Privatheit wird ebenso gewährleistet wie Möglichkeiten zu beiläufigen Treffen oder gezielter Kommunikation.

Im Erdgeschoss findet sich daher ein Gemeinschaftsraum mit Küche und Terrasse und auf dem Dach gibt es eine Gemeinschaftsdachterrasse. Zudem befinden sich Vereinsbüro, Gästeappartement, Tiefgarage, Waschküche und Werkkeller im Haus.“ (Ausschnitt)

zum kompletten Artikel

zum Projekt

1. Preis bei Wettbewerb

Ortlieb

Das Verwaltungsgebäude steckt ähnlich einem Schalthebel in der Produktionshalle und ist gleichfalls wie ein Werkstück in die Werkhalle eingespannt. Mit der Schmalseite zur Kreisstraße fängt es die Blicke der vorüberfahrenden Autos mit seinen Längsseiten. Die symmetrische, auf das Verwaltungsgebäude ausgerichtete Außenanlage verleiht dem Verwaltungsgebäude zusätzlich Bedeutung.

Die Reduktion als Ansatz einer Konzeptentwicklung führt zu einem einfachen und klaren architektonischen Konzept und einer kompakten, optimierten Bauweise und ist in dem zweigeschossigen Baukörper des Verwaltungsgebäudes ablesbar.

Das Verwaltungsgebäude besteht aus zwei massiven Blöcken, in denen die dienenden Bereiche organisiert sind. Im größeren Block liegt der Sozialbereich, darüber Archiv und Technik, im kleineren Block befindet sich die Küche und darüber Archiv und Büros. Zwischen diesen Blöcken sind die Hauptfunktionsbereiche eingespannt: ebenerdig der Empfangs- und Ausstellungsbereich mit Besprechungsräumen, Einzelbüros und Kantine mit überdachtem Außenbereich, im 1.OG der gesamte Entwicklungs- und Verwaltungsbereich. Die Räumlichkeiten gruppieren sich um eine zentral gelegene Erschließungsfläche mit Treppe und Aufzug.

Tag der Architektur 2013

Stadthaus Silberdisteln

Das Stadthaus Silberdisteln wurde für eine zeitgemäße Senioren-Wohngemeinschaft mit 13 barrierefreien Wohnungen entwickelt. Jeder Bewohner lebt eigenständig und ist Teil einer Hausgemeinschaft. Das Konzept verlangt offene Gebäudestrukturen mit Bereichen für gemeinschaftliche Aktivitäten. Die Wohnungen gruppieren sich um den zentralen, lichtdurchfluteten Kommunikationsraum der zugleich der Erschließung dient. Gemeinsames Kochen, Musizieren und Veranstaltungen finden im Forum statt. Von hier aus öffnet sich das Haus dem Quartier.

zum Projekt

Parksavenue

Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden vorhandene Dachflächen mehrerer Wohngebäude aus den 60er Jahren für die Schaffung neuer Wohnflächen genutzt und die flächenschonende Nachverdichtung mit einer Modernisierung des Bestands verbunden. Es entstanden 9 neue Eigenheime über den Baumwipfeln mit Blick auf Altstadt, Schlosspark und Frankfurt mit Dachterrassen, die zum Verweilen einladen. Für zahlreiche Wohnungen wurde der Innenausbau mit Kaminen, Bädern und Möbeln individuell geplant und umgesetzt.

zum Projekt